Herzstolpern: Wann man wirklich besorgt sein sollte

Herzstolpern kennt fast jeder – das Gefühl, als würde das Herz plötzlich schneller schlagen, aussetzen oder unregelmäßig pochen. Meistens ist das unbedenklich. Viele Menschen spüren solche Momente besonders in stressigen Situationen, nach viel Kaffee oder wenn sie erschrecken. Doch wann wird es gefährlich?

Wenn die Pulsfrequenz regelmäßig über 100 Schläge pro Minute liegt, spricht man von einer Tachykardie. Das kann kurzzeitig normal sein, etwa bei Anstrengung oder Aufregung. Dauert es jedoch an oder tritt ohne erkennbaren Grund auf, lohnt sich ein Blick beim Arzt. Denn hinter häufigen Herzstolpern können ernsthafte Ursachen stecken – dazu gehören Herzerkrankungen, Vorhofflimmern oder andere Rhythmusstörungen.

Die gute Nachricht: In den meisten Fällen sind die Stolperer harmlos. Besonders wenn sie selten auftreten und keine weiteren Symptome wie Schwindel, Atemnot oder Brustschmerzen auftreten, ist meist nichts Ernstes dahinter. Dennoch: Wer unsicher ist oder das Gefühl hat, dass sein Herz „zu oft aus dem Takt“ gerät, sollte sich untersuchen lassen. Eine einfache EKG-Kontrolle kann oft schon Klarheit schaffen.

Stress, Alkohol, Nikotin oder Schlafmangel können Herzrhythmusstörungen begünstigen. Wer darauf achtet, tut seinem Herzen etwas Gutes. Regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung und genügend Ruhe sind die besten Maßnahmen – nicht nur für ein stabiles Herz, sondern für das Wohlbefinden im Ganzen.

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