Was Östrogen im Körper bewirkt
Östrogen ist ein wichtiger weiblicher Botenstoff, der nicht nur die Fortpflanzung regelt, sondern auch Einfluss auf Stimmung, Haut und das allgemeine Wohlbefinden hat. Doch wenn der Spiegel zu hoch ist, können sich verschiedene Beschwerden zeigen.
Eine häufige Folge von zu viel Östrogen ist die Wassereinlagerung. Viele Frauen bemerken kurz vor der Periode eine Gewichtszunahme und ein Spannungsgefühl in Bauch oder Beinen – das liegt oft an der hormonellen Lage.
Auch Brustschwellungen und empfindliche Brüste sind typisch. Die Brust wird oft fester und reagiert empfindlich auf Berührung, besonders im prämenstruellen Bereich. Das ist ein klassisches Zeichen dafür, dass das hormonelle Gleichgewicht zwischen Östrogen und Progesteron gestört ist – ein Zustand, den man als Östrogendominanz bezeichnet.
Ein weiterer Aspekt: Östrogen kann prämenstruelle Beschwerden verstärken. Dazu gehören Reizbarkeit, Stimmungstiefs, aber auch körperliche Symptome wie Kopfschmerzen oder Migräne. Viele Frauen leiden kurz vor Beginn der Periode besonders unter solchen Attacken, da der Hormonspiegel dann stark schwankt.
Ob durch Ernährung, Lebensstil oder mögliche medizinische Unterstützung – es lohnt sich, bei wiederkehrenden Beschwerden den Hormonhaushalt im Blick zu behalten. Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und genug Schlaf können helfen, das Gleichgewicht wiederherzustellen. Bei anhaltenden Problemen ist es ratsam, mit einer Ärztin oder einem Arzt über mögliche Ursachen und Behandlungen zu sprechen.
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