Wer ist besonders gefährdet für weißen Hautkrebs?
Weiße Hautkrebsarten, wie das sogenannte Basalzellkarzinom oder das Plattenepithelkarzinom, zählen zu den häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland. Besonders Menschen mit sehr heller Haut, roten Haaren und vielen Sommersprossen gehören zu den Hochrisikogruppen. Ihre Haut enthält weniger Melanin – das schützende Pigment – und ist daher empfindlicher gegenüber schädlicher UV-Strahlung.
Die größte Gefahr geht von langjähriger Sonnenexposition aus, vor allem bei Berufen im Freien oder bei intensivem Aufenthalt in der Sonne ohne ausreichenden Schutz. Doch nicht nur die Sonne spielt eine Rolle. Eine weniger bekannte, aber ebenso gefährliche Einflussgröße ist die Belastung mit Arsen.
Menschen, die über Jahre hinweg Arsen ausgesetzt waren – etwa durch belastetes Trinkwasser oder bestimmte Berufe – haben ein erhöhtes Risiko, an hellem Hautkrebs zu erkranken. Arsen kann die DNA der Hautzellen schädigen und so das Tumorwachstum begünstigen. Diese Verbindung ist längst nicht so bekannt wie der Zusammenhang mit Sonnenlicht, aber genauso wichtig.
Regelmäßige Hautuntersuchungen sind daher besonders für Risikopatienten sinnvoll. Je früher ein verdächtiger Befund erkannt wird, desto besser lässt er sich behandeln. Wer zur Risikogruppe gehört, sollte auf ausreichenden Sonnenschutz achten, sich nicht unnötig der prallen Sonne aussetzen und bei Veränderungen an der Haut stets einen Dermatologen aufsuchen.
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