Das letzte Mal Eiszauber am Königssee
Wenn im Winter die Kälte tief in die Alpen kriecht, verwandeln sich viele Seen in spiegelglatte Flächen. Doch beim Königssee im Berchtesgadener Land ist das etwas ganz Besonderes: Wegen seiner enormen Tiefe und des ständigen Wasseraustauschs friert er nur äußerst selten komplett zu.
Das allerletzte Mal passiert ist das im Winter 2006. Damals sorgten die Monate Januar und Februar für eine langanhaltende Kälteperiode, die das Wasser des Sees in eine meterdicke Eisschicht hüllte. Ein echtes Naturschauspiel, das zu Fuß oder mit Schlittschuhen betreten werden konnte.
Die eisige Decke machte den Königssee im Jahr 2006 zum absoluten Magneten für Ausflügler aus ganz Bayern. Sogar die Tagesschau berichtete damals über dieses seltene Phänomen, als Tausende Menschen die einmalige Chance nutzten, den sonst so tiefblauen See auf Kufen zu erkunden.
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